Rachel Lumsden

Saint-Louis2017-03-18 - 2017-05-14

Wir möchten Sie auf die Ausstellung von Rachel Lumsden in der Fondation Fernet-Branca in Saint-Louis hinweisen. Die Ausstellung ist eine Koproduktion mit dem Kunsthaus Pasquat in Biel (Schweiz) und dem Kunst(Zeug)Haus in Rapperswil (Schweiz). Sie zeigt Arbeiten der letzten zehn Jahre. Vom 2. Juli bis zum 3. September wird die Ausstellung im Kunsthaus Pasquat zu sehen sein. Zum Anlass der Ausstellung wurde im Verlag für Moderne Kunst ein dreisprachiger Katalog publiziert. Er beinhaltet Texte von Felicity Lunn, Charlotte Mullins und André Rogger.
(132 Seiten, ISBN: 978-3-903153-27-1)

"Rachel Lumsdens Bilder scheinen unmittelbar dieser Wirkmächtigkeit der Träume und ihrer nicht zu fassenden Versprechen zu entspringen. Die geisterhaften Figuren, das vielfältige Farbspektrum, die unbändigen Muster und klaustrophobischen Interieurs ihrer Bilder hinterlassen einen ähnlich intensiven Eindruck wie unvergessene Träume und eröffnen ein gefühlsgeladenes Beziehungsgeflecht, dessen Bedeutung uns in seiner Gesamtheit jedoch immer wieder auf beunruhigende Weise entgleitet. Jedes dieser Bilder nimmt das Blickfeld des Betrachters, der Betrachterin völlig ein, überwältigt die Sinne und führt uns an Orte, die einer ganz eigenen inneren Logik gehorchen. Es sind Orte, die seltsam glaubwürdig erscheinen, obwohl sie nicht selten fantastische Elemente enthalten. (...)"
(Charlotte Mullins)

Rachel Lumsden (geboren 1968 in Newcastle-Upon-Tyne / Vereinigtes Königreich) hat an der Nottingham Trent University studiert und ihren Master an der Royal Academy in London gemacht. Seit 2002 lebt und arbeitet die Künstlerin, die in der Zwischenzeit die Schweizer Nationalität angenommen hat, in St. Gallen, Arbon und in London. Sie unterrichtet an der Hochschule für Design und Kunst Luzern.

Lumsden hat an einer Vielzahl von Ausstellungen in Europa teilgenommen und verschiedene Preise und Auszeichnungen gewonnen, etwa das Stipendium der Pollock-Krasner Foundation (2001), den St. Galler Werkbeitrag für Bildende Kunst (2005), den St. Galler Förderpreis (2009), den Internationalen Kunstpreis des Landes Vorarlberg (2011), den Kantonalen Werkbeitrag St. Gallen und das Stipendium des Kantons Thurgau (2014).

Ihre Werke sind in vielen öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, darunter die Kunstsammlungen von Credit Suisse, von U.B.S, der VP Bank, des Kantons Thurgau, des Kantons St. Gallen und der Stadt St. Gallen.

Die Fondation ist von Mittwoch bis Sonntag von 13-18 Uhr geöffnet.
2, Rue Ballon 68300 Saint-Louis / 0389691077
www. fondationfernet-branca.org

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